Waldorf Frommer – Abmahnung wegen Serie „Empire“ – Hilfe vom Anwalt

Die Kanzlei Waldorf Frommer mahnt im Auftrag der Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany GmbH Urheberrechtsverletzungen durch Filesharing an einzelnen Folgen der US-Serie „Empire“ ab.

Die US-Serie handelt von einem fiktiven Hip Hop Label Empire Entertainment rund um dessen Gründer Lucious Lyon, gespielt von Terence Howard. Die erste Staffel der Serie wurde im Januar 2015 in den USA erstausgestrahlt, in Deutschland war sie seit Juni 2015 auf ProSieben zu sehen.

Die hier vorliegende Abmahnung bezieht sich auf Verletzungen an zwei Folgen (Folge 9 und 10) der ersten Staffel:

Folge 9: Der Krieg beginnt (Unto The Breach)

Folge 10: Die Sünden des Vaters (Sins Of The Father)

Wir gehen davon aus, dass auch die übrigen Folgen der ersten Staffel von Empire abgemahnt werden.

Was ist der Vorwurf?

Dem Abgemahnten – dies ist der Inhaber des Internetanschlusses, über welchen angeblich eine Rechtsverletzung begangen worden sein soll – wird vorgeworfen, die vorbenannten Folgen der Serie über eine Internettauschbörse anderen Nutzern zum Download angeboten zu haben.

Was wird von dem Abgemahnten gefordert?

Wie immer bei Filesharing-Abmahnungen wird von dem Abgemahnten gefordert:

  • Löschung der entsprechenden Datei
  • Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung
  • Zahlung von Schadensersatz
  • Erstattung der Abmahnkosten

Wie ist die Rechtslage?

1. Anschlussinhaber hat die Rechtsverletzung begangen

Wenn der Abgemahnte die vorgeworfene Verletzung tatsächlich begangen hat, so haftet er grundsätzlich auf Unterlassung, Schadensersatz und Erstattung von Kosten. Nichtsdestotrotz sollte sich der Abgemahnte anwaltlich beraten lassen um über die Sach- und Rechtslage und seine dennoch bestehenden Verteidigungsmöglichkeiten informiert zu sein.

2. Anschlussinhaber hat die Rechtsverletzung nicht begangen

In den Fällen, in denen der Anschlussinhaber nicht Täter der vorgeworfenen Rechtsverletzung ist, obliegt ihm die sog. sekundäre Darlegungslast. Kommt der Abgemahnte dieser nach, muss er weder eine Unterlassungserklärung abgeben noch zahlen.

Welcher Vortrag zur Erfüllung der sekundären Darlegungslast ausreicht, hat der BGH in seiner Entscheidung Tauschbörse III versucht zu konkretisieren. Tatsächlich wird es jedoch auch weiterhin auf den konkreten Einzelfall ankommen.

Als Faustregel gilt sicherlich:

Umso konkreter der Vortrag des Abgemahnten zu einem alternativen Geschehensablauf, d.h. zur Möglichkeit der Tatbegehung durch andere Nutzer des Internetanschlusses ist, desto eher wird er seiner sekundären Darlegungslast gerecht und entgeht somit einer Haftung.

Nach wie vor muss der Abgemahnte dem Rechteinhaber den Täter nicht „auf dem Silbertablett“ präsentieren!

Fazit:

Haben Sie auch eine Abmahnung wegen der Serie „Empire“, einer anderen Serie oder Filmen oder Musik von Waldorf Frommer erhalten, nutzen Sie unsere kostenlose telefonische Erstberatung.

Wir erklären Ihnen umfassend Ihre Möglichkeiten in Ihrem konkreten Fall. Bei uns werden Sie keine Sätze wie „Geben Sie mal eine Unterlassungserklärung ab und die Sache verläuft im Sande!“ hören. Das ist schlicht nicht zutreffend.

Folgendes raten wir Ihnen:

  • Ignorieren Sie die Abmahnung auf keinen Fall
  • Halten Sie die gesetzten Fristen ein
  • Nehmen Sie keinen Kontakt zu Waldorf Frommer auf
  • Lassen Sie sich stattdessen von einem fachkundigen Rechtsanwalt beraten
  • Geben Sie nicht voreilig eine Unterlassungserklärung
  • zahlen Sie nicht voreilig

Rufen Sie uns an und entscheiden Sie dann, ob Sie uns beauftragen wollen. Wir vertreten Sie zum fairen und transparenten Pauschalhonorar.

Weitere Informationen zum Them Filesharing erhalten Sie hier:

http://www.anwalt.de/rechtstipps/niederlage-fuer-waldorf-frommer-in-frankfurt-familienvater-haftet-nicht-trotz-tauschboerse-iii_077029.html

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