Abmahnung durch Kanzlei FAREDS im Auftrag Echo Alpha Inc. dba EA Productions/Evil Angel für Pornos verschiedener Titel

Abmahnung durch die Kanzlei FAREDS im Auftrag der Echo Alpha Inc. dba EA Productions/Evil Angel für Pornofilme verschiedener Titel

Die Fareds Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mahnt derzeit im Auftrag der Echo Alpha Inc. dba EA Productions/Evil Angel wegen Urheberrechtsverletzungen an Pornofilmen verschiedener Titel ab.

Der Vorwurf lautet, der Anschlussinhaber habe die Filme Dritten illegal über Internettauschbörsen (sog. peer-to-peer Netzwerken) zugänglich gemacht. Wegen dieses rechtswidrigen Filesharings verlangt die Kanzlei im Namen ihrer Mandantin die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und Ersatz der entstandenen Rechtsanwaltsgebühren sowie Schadensersatz. Darüber hinaus wird den Betroffenen bereits mit dem Abmahnschreiben ein „Vergleichsangebot“ zur Beilegung des Rechtsstreits unterbreitet.

Unser Rat:
Keinesfalls sollte voreilig die Unterlassungserklärung unterzeichnet werden. Dies könnte als Schuldanerkenntnis aufgefasst werden.
Eine Einstandspflicht für die behauptete Rechtsverletzung ergibt sich nicht bereits unmittelbar aus der Bereitstellung des Internetanschlusses. Insbesondere in Drittbeteiligungsfällen, wenn etwa Mitbewohner oder Familienangehörige den Internetanschluss ebenfalls selbstständig nutzen, kann eine Haftung in vielen Fällen ausgeschlossen werden. Ist der Anschlussinhaber seinen Aufklärungs- und Kontrollpflichten hinreichend nachgekommen, so hat er nicht für Rechtsverletzungen Dritter einzustehen.

Die Unterlassungserklärung bindet den Unterschreibenden über viele Jahre und führt bei Zuwiderhandlung zu einer empfindlichen Vertragsstrafe.

Deshalb sollte die Erklärung niemals ohne vorherige juristische Einzelfallprüfung unterzeichnet werden.

Empfehlenswert kann vereinzelt die Abgabe einer sog. modifizierten Unterlassungserklärung sein. Eine solche sollte allerdings von einem auf das Urheberrecht spezialisierten Rechtsanwalt ausformuliert und auf den Einzelfall zugeschnitten werden. Sofern der Anschlussinhaber nicht der Täter der Rechtsverletzung ist, schuldet er in den meisten uns bekannten Fällen nicht die Abgabe einer Unterlassungserklärung.

Wichtig ist auch, dass kein panischer Zahlungsvorgang eingeleitet wird.
Der geforderte Vergleichsbetrag ist gerade in Fällen der Verbreitung von Erotikfilmen häufig viel zu hoch angesetzt.
Es hat nämlich einen Grund, weshalb die illegale Verbreitung von Pornofilmen in näherer Vergangenheit immer seltener abgemahnt wurde. Der Rückgang von Abmahnungen wegen Erotikfilmen hängt damit zusammen, dass verschiedene Gerichte sowohl Schadenersatzansprüche als auch Streitwerte in der Vergangenheit erheblich heruntergekürzt haben. Das AG Hamburg reduzierte etwa den Schadenersatz bei Pornofilmen etwa mit Urteil vom 20.12.2013 (Az. 36a C 134/13) auf 100 Euro.

Allerdings müssen wir auch unbedingt von Untätigkeit abraten. Der geltend gemachte Anspruch ist gerichtlich durchsetzbar, was zu zusätzlichen Kosten führen kann. Suchen Sie deshalb einen spezialisierten Rechtsanwalt auf dem Gebiet des Urheberrechts auf.

Beachten Sie auch unbedingt die kurz bemessenen Fristen. Ein Zögern kann hier sehr teuer werden.

Unser Angebot:
Wir bieten jahrelange Erfahrungen auf dem Gebiet des Urheberrechts. Infolge der Bearbeitung zahlreicher Abmahnfälle kennen wir uns mit den bekannten Abmahnkanzleien aus und wissen, wie wir diesen am erfolgversprechendsten zu begegnen haben.
Wir beraten und vertreten bundesweit zu einem transparenten Pauschalbetrag.
Bei uns können Sie auf eine kompetente und fristgerechte Mandatsabwicklung zählen.
Wir liefern eine fachgerechte Rechts- und Risikoeinschätzung und helfen Ihnen so das bestehende Prozess- und Kostenrisiko zu minimieren.

Gerne informieren wir Sie in einem kostenlosen telefonischen Erstgespräch. Rufen Sie uns an!

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